Adria

Ein Reiseziel zum Verlieben

Kategorien: Adria

Für viele Mitteleuropäer ist das häufig gewählte Reiseziel der nahe liegende Süden. Im Norden des Mittelmeeres ist ein langes Seitenbecken, die Adria. Das Meer erhielt seinen Namen aufgrund der gleichnamigen italienischen Stadt, die in der Provinz Rovigo gelegen ist. Die Touristen haben die Wahl zwischen der italienischen und der kroatischen Adriaküste. Das Adriatische Meer mitsamt seinen Küsten und Inseln bieten den Gästen Sehenswürdigkeiten und bildschöne Landstriche. Es trennt die Apennin-Halbinsel von der benachbarten Balkan-Halbinsel.
Adria - Standpromenade© travelpeter / Fotolia

Das Klima an der Adria
In den weltweit bekannten Badeorten Jesolo, Venedig, Bibione und Rimini wird das Klima durch milde, regenreiche Winter und äußerst warme sowie trockene Sommer bestimmt. Im Winter kommt es immer wieder zu kalten Nordwinden und zu warmen Südwinden (Scirocco), im Sommer hingegen sind die Wetterlagen schwach windig und beständig.

Die Strände der oberen Adria
Viele Urlauber bevorzugen lange, sandige und flache Strände. Das sind die Lagunen und Küsten Italiens. Sie bilden westlich von Triest gelegen die nördlichste Spitze des gesamten Mittelmeers. Italien hat einen guten Ruf als Urlaubsland, die mediterrane Lebenseinstellung und die Freude am Schönen färben sich auf viele Badegäste aus aller Welt wohltuend ab. Viele Besucher der kroatischen Adriaküste kommen in den Genuss von herrlichen Strandlandschaften, ruppigen Felsstränden und herrlich anmutenden kleinen Inseln, unmittelbar in der Nähe des Festlandes. Das Badeerlebnis ist auf beiden Küsten ein unvergessliches Spektakel.

Badeinfos: Wassertemperatur, Salzgehalt und Meeresströmungen
Auf der Oberfläche des Meeres werden im Sommer zwischen 23 bis 28 Grad Celsius erreicht, in manchen Buchten und im südlicheren Teil bis zu 30 Grad Celsius. Die italienische Küste weist in der Hauptsaison allgemein wärmeres Wasser auf als die kroatische Küste. Im Norden beträgt der Salzgehalt abseits von Flussmündungen circa 3,4 Prozent und im Süden bis zu 3,9 Prozent. Entlang der Westküste verläuft die Meeresströmung in südlicher Richtung und entlang der kroatischen Küste verläuft sie Richtung Norden.

Beliebte Badeorte
Viele Badeorte entlang der beiden adriatischen Küsten sind weltweit bekannt. Die beliebten Badeorte sind auf beiden Seiten mit Staatsstraßen gut erschlossen und sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto leicht erreichbar. Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftszweig für die Regionen entlang der beiden Adriaküsten. Die wohlklingenden Badeorte entlang der italienischen Adriaküste sind beispielsweise Ravenna, Chioggia, Grado, San Benedetto del Tronto, Pescara, Vasto, Caorle, Ancona, Trani, Termoli und Eraclea Mare. Zu den wunderschön gelegenen Badeorten Kroatiens zählen u. a. Trogir, Pula, Rovinj, Split, Zadar, Pula und Dubrovnik.

Unterkünfte, Freizeitvergnügen und kulinarischer Genuss

Beide Seiten der Adriaküste sind Reiseziele, wo Wünsche in Erfüllung gehen. Für Singles, Paare und für Familien mit Kindern bieten sich entlang der Adriaküste herrliche, zum Teil aber gemütliche und rudimentäre Unterkünfte an. Hotelzimmer, Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie Pensionen sind zu einem fairen Preis zu mieten. Das Freizeitangebot ist auf den Wassersport bezogen nahezu unbegrenzt. Radtouren und entspannte Spaziergänge können unternommen werden.
Adria - Steinstrand an der Adria© serkat Photography / Fotolia

Der kulinarische Genuss in Italien und Kroatien entspricht den Mythen und Legenden. Das Essen ist nahrhaft, gesund, üppig, frisch, scharf, pikant und einfach köstlich. Die Sonne, das Meer, die gute Luft am Strand und das traumhafte Ambiente beflügeln geradezu jeden Naturfreund. Ein Reiseziel entlang der beiden Adriaküsten zu wählen, ist immer eine gute Entscheidung, sofern Entspannung, Genuss, Spaß und Entdeckung angesagt sind.

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Wo befindet sich Adria


Empfehlungen & Tipps

Ancona

Einer der wichtigsten Häfen

Meer und mehr an der Adria - Ancona
Wenn es um Ferien in Italien geht, ist die ostitalienische Region Marken weiterhin eher ein Geheimtipp, große Touristenströme gibt es hier nicht. Dies gilt auch und gerade für die Hafenstadt Ancona. Mit rund 100.000 Einwohnern ist sie eine kleine Großstadt, die für Urlauber viel zu bieten hat und echtes italienisches Lebensgefühl vermittelt.
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Eine echte Hafenstadt
Das Meer spielt für Ancona seit jeher eine zentrale Rolle. Im Laufe des vierten Jahrhunderts durch griechische Kolonisten gegründet, war die Stadt schon immer einer der wichtigsten Häfen längs der italienischen Küste der Adria. Dies gilt sowohl für den Seehandel, als auch für den Personenverkehr. Es bestehen regelmäßige Fährverbindungen in Richtung Kroatien, Griechenland und Albanien. Die Stadt verfügt aber auch über einen Flughafen, welcher unter anderem von der Lufthansa und Ryanair angeflogen wird. In Anconas Zentrum kommt man aber auch bequem über die längs der Adria führende Autobahn A14 sowie per Bahn.

Die Stadt vom Wasser aus erkunden
Viele Küstenstädte im Mittelmeerraum warten mit illustren Promenaden auf, die längs von breit angelegten Sandstränden führen. In Ancona findet man am Meer dagegen einen lebendigen Hafen vor, an dem Waren aus aller Welt eintreffen und große Passagierschiffe anlegen. Entsprechend viel lässt sich bei einem Bummel längs des Ufers erleben. Dort gibt es auch zahlreiche Gelegenheiten für eine erste Einkehr. Da die Stadt rund um den Hafen entstand, lassen sich viele wichtige historische Sehenswürdigkeiten leicht von dort aus erreichen.

Unterwegs in Anconas Straßen und Gassen
Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Anconas befindet sich unmittelbar am Hafen. Dabei handelt es sich um das Lazzaretto. Dieses wurde 1732 durch den italienischen Architekten Luigi Vanvitelli errichtet. Es diente zunächst als Hospital für die in der Stadt stationierten Truppen und wurde später zur Kaserne umgewandelt. In der Altstadt Anconas sind zahlreiche Bauten aus der Gotik, wie auch der Renaissance zu finden. Diese geben der Stadt ein besonders architektonisches Gepräge. Herauszuheben sind hier die Präfektur, die Loggia dei Mercanti sowie der der Palazzo Benincasa.

Wichtige Sakralbauten
Darüber hinaus gibt es - wie in Italien üblich - auch in Ancona eine große Zahl historischer Kirchen. Eine Besonderheit bildet hierbei der Dom S. Ciriaco, welcher in exponierter Lage über der Stadt thront, wo sich im Zeitalter der Römer der Tempel der Venus befand. Heute beherbergt der Dom die Überreste des Stadtheiligen Judas Cyriacus. Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das Meer und die Küstenregion rings um Ancona. Weitere lohnende Kirchen sind die Sta. Maria della Piazza sowie die Klosterkirche San Francesco alle Scale. Diese ist über eine von der Piazza aus hinaufführende Treppe zu erreichen. Übersetzt bedeuted "alle Scale" "an der Treppe" und trug somit zur Namensgebung der Kirche bei. 

Zahlreiche Freizeitmöglichkeiten
Ancona ist jedoch nicht nur in historischer Hinsicht ein interessanter Ort, sondern hat auch in Sachen Freizeitgestaltung viel zu bieten. So gibt es in der Stadt gleich zwei Tauchschulen sowie einen Golfplatz. Und auch wenn die Stadt selber über keinen Strand verfügt, gibt es in Richtung Norden längs der Küste zahlreiche Gelegenheiten für lange Tage am Strand. In südlicher Richtung lädt dagegen der Parco del Conero zum Wandern durch die Macchia - mit Blick auf das Meer und beeindruckende Felslandschaften - ein. Außerdem besteht im Corso Garibaldi, wie auch im Corso Manzini die Gelegenheit zum ausgiebigen Shoppen in exklusiven Boutiquen.
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Das Umland erkunden
Die Marken sind aber auch außerhalb der Stadt und des unmittelbaren Umfelds den einen oder anderen Abstecher wert. Das gilt vor allem für den Bischofssitz Urbino, dessen Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Außerdem ist es von Ancona nicht weit bis zu einem der kleinsten Staaten dieser Erde. Vom Zentrum aus bietet sich ein besonders beeindruckender Blick auf die Küste der Adria. Insofern gibt es zahlreiche Gründe, Ancona als nächstes oder auch übernächstes Urlaubsziel einzuplanen.


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