Algarve

Portugals schönste Seite

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Die Algarve ist die südlichste Region Portugals. Das Reiseziel am Atlantik beeindruckt mit versteckten Buchten, feinsandigen Stränden, bizarren Felsformationen und verträumten Dörfern. Es gehört zu den beliebtesten Urlaubsdomizilen Europas. Spektakuläre Wellen an der Algarve locken das ganze Jahr über Surfer ins Sonnenparadies. Wer endlose Sandstrände bevorzugt, wird zwischen Faro und der spanischen Küste fündig werden.
Algarve - Blick auf den Strand Praia dos Arrifes© warpedgalerie / Fotolia

300 Sonnentage im Jahr garantieren an der Algarve beste Witterungsbedingungen. Die Region mit 441.000 Einwohnern weist am Cabo de Sao Vicente bei Sagres den südwestlichsten Punkt Europas auf. Hier befindet sich der Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Der 75.000 Hektar große Naturpark erstreckt sich auf 80 Kilometern entlang der Atlantikküste. Das einzigartige Biotop an der Algarve ist ein natürlicher Lebensraum für Fischotter, Weißstorch und Seeadler.

Die Ferienregion wird in 4 Gebiete unterteilt. Abwechslungsreiche Küstenabschnitte mit Lagunen, Stränden und Salzsümpfen finden Ruhesuchende ab Faro bis zur spanischen Grenze. Hier lohnt sich ein Abstecher nach Tavira und Olhao. Die bekannten Touristenzentren der Algarve befinden sich westlich von Faro. Dazu zählen Lagos, Albufeira und Praia da Rocha. Hinter Lagos beginnt die wildromantische Felsenküste aus bizarren Sandsteinformen.

In diesem Bereich sind die Wassertemperaturen niedriger. Mit der Serra de Monchique schließt sich ein letzter Abschnitt der Algarve an, den entlegene Dörfer und idyllische Landgüter mit Johannisbrotbäumen prägen. Hier gedeihen Oliven, Orangen, Mandeln, Feigen und Quitten. Im Winter sind Wandern und Golfen im milden Klima an der portugiesischen Atlantikküste ideal. Zu den Surf-Spots der Algarve zählen Salema, Sagres, Carrapateira und Monte Clerigo.

Die Hauptstadt der Algarve ist Faro. Bereits 500 nach Christus besaß die Stadt einen bedeutenden Hafen. Das Liceum gilt als Beispiel für den Einfluss der Römer in Faro. Altstadt, Promenade, Parks und Plätze laden zum Verweilen ein. Zu besichtigen sind der Stadtpalast Solar do Capitao-Mor, sowie der Bischofssitz Paco Episcopal. Viele Hausfassaden sind mit den berühmten blauen Kacheln gestaltet, den sogenannten Azulejos.

Die Universitätsstadt an der Algarve bietet ein lebhaftes Nachtleben. Sehenswert ist die Hafenstadt Lagos mit dem Stadttor Porta de Sao Goncalo und dem Fort Ponta da Bandeira. Hier sollten Urlauber unbedingt die fangfrischen Sardinen probieren. Die Genießer- und Partystadt Albufiera liegt 46 Kilometer von Faro entfernt. Dort tanzen Nachtschwärmer in modernen Bars oder Clubs direkt am Strand. Außerhalb der Stadt wachsen Apfelsinen, Zitronen, Aprikosen und Maulbeeren.

Auch das Hinterland der Algarve ist einen Besuch wert. Die bergige Region eignet sich zu einer Rundreise mit dem Auto. Eine zweistündige Bootstour bietet der spanische Grenzfluss Guadiana. An der Anlegestelle auf portugiesischer Seite erwartet die Ausflügler ein kleines Restaurant. Nach alter Tradition werden im Hinterland der Algarve noch Korkeichen geschält. Eher selten zieht es Urlauber in die Gegend um Silves.
Algarve - Blick in die Benagil Höhlen© mrvisual / Fotolia

Fernab der quirligen Küstenregion entkommen die Einwohner der Mittagshitze entspannt bei einer Siesta. Vorbeirollende Eselskarren versetzen Touristen in eine andere Zeit. Für Familien eignen sich die Strände zwischen Albufeira und Portimao im Osten der Algarve. Mit viel Glück lässt sich in der Bucht Praia da Marinha ein Delfin beobachten. Unterhalb der Cabo de Sao Vincente sind Sonnenhungrige und Surfer vom Praia do Tonel gleichermaßen begeistert.

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