Berlin

Metropole und Bundeshauptstadt

Kategorien: Berlin Deutschland

Für viele Menschen war Berlin lange Zeit nur eines: Eine geteilte Stadt. Seit der Wiedervereinigung hat sich die Metropole wieder fein gemacht und bietet ihren Besuchern zahlreiche Attraktionen. Dazu gehören natürlich auch historische Sehenswürdigkeiten, kulturelle Großereignisse und viele andere große und kleine Sehenswürdigkeiten. Als Hauptsadt der Bundesrepublik Deutschland ist das Leben hier immer präsent.
Berlin - Das Brandenburger Tor© Patryk Kosmider / Fotolia

Vom fein angezogenen Politiker und Rechtsanwalt, bis hin zum Punker am Bahnhofsplatz - Berlin ist eine Stadt voller Wiedersprüche. Genau das macht den ganz individuellen Charme der Stadt aus und sorgt bei jedem Besuch für Abwechslung. In Berlin ist immer was geboten, egal zu welcher Jahreszeit. Die Berliner sind ein lebenslustiges Völkchen, beständig und vor allem offen gegenüber neuen Menschen und Angeboten.

Die kulturelle Landschaft ist einmalig und kann von nur wenigen Metropolen in Europa überboten werden. Was Berlin aber in einem besonderen Maße auszeichnet ist die Vielfältigkeit. Die Mischung der verschiedenen Kulturen der Welthauptstadt im Kontext mit ihrer Historie machen jeden Besuch unvergesslich.

Fast an jeder Straßenecke kann man entweder in ein Kaffeehaus einkehren, oder aber man stößt direkt auf das pure Leben. Das Medium Film, aber auch die Oper und andere Kulturproduktionen und Arten haben ihren "alten" Stammsitz in Berlin langsam zurückerobert. Lange galt die Stadt als das Stiefmütterchen der Kulturlandschaft in Deutschland, aber das hat sich heute geändert.

Wichtige Sehenswürdigkeiten - "Must seens" in Berlin
Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten, dass man sie gar nicht in einem einzigen Absatz aufzählen kann. Die wichtigsten wären natürlich die Opernhäuser und die Museumsinsel. Zentral gelegen sind sie der Knotenpunkt für alle, die auf der Suche nach einem Schuss Kultur sind.

Der Reichstag und die Überreste der Mauer und der Checkpoint Charlie sind natürlich ein weiterer wichtiger Bestandteil des Pflichtprogramms bei einem Besuch der Hauptstadt. Wer die Gebäude meiden möchte und eher auf der Straße Spannung sucht, der sollte in den Sommermonaten einen Besuch wagen. Es gibt zahlreiche Straßenfeste, Paraden und Schaustellungen die immer einen Besuch wert sind.

Auch in den kälteren Monaten lohnt sich das Schlendern durch die Straßen. Denn man stößt immer wieder auf bekannte und unbekannte historische Bauten. Früher war Berlin völlig ausgebombt, aber dennoch gelang es viele der historischen Bauten zu erneuern. So haben Besucher aus der ganzen Welt die Chance die Schönheit der Stadt am eigenen Leibe zu erfahren.
Berlin - Bürgerpark Pankow in Berlin© pixelklex / Fotolia

Wer noch einmal ein wenig Nostalgie aus den vergangenen Jahrzehnten tanken möchte, der sollte sich in Richtung Alexanderplatz begeben. Die Weltzeituhr wurde in der DDR errichtet und ist heute ein markanter und wichtiger Bezugspunkt für Berliner und Touristen gleichermaßen. Im Hintergrund ist der Fernsehturm zu sehen, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

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Wo befindet sich Berlin


Empfehlungen & Tipps

Großer Wannsee

Eldorado für Wassersportler und Sonnenanbeter: Großer Wannsee
Brandenburg und Berlin sind von zahlreichen Seen durchzogen, darunter auch die Havelseen. Der wohl bekannteste unter ihnen ist der Wannsee. Unterteilt in Kleiner- und Großer Wannsee lädt vor allem der Große Wannsee zu Wassersportaktivitäten ein. Segeln, Tretbootfahren und Rudern sind beliebte Aktivitäten der Besucher. Das bereits im Jahr 1907 eröffnete historische Strandbad Großer Wannsee am Rand des Grunewalds ist mit seinem breiten und circa 1,2 Kilometer langen Sandstrand ein Ort zum Erholen. Das waldreiche Gebiet rund um Großer Wannsee bietet sich für Radtouren, Wanderungen und Spaziergänge an. Besonders an heißen Sommertagen heißt es raus aus Berlin und rein in das klare Seewasser.

Schloss Charlottenburg

Preußisches Rokoko im Schloss Charlottenburg
Königin Sophie Charlotte eröffnete im Jahr 1699 das Schloss Lietzenburg, heute Schloss Charlottenburg, am Stadtrand von Berlin und ließ ihr künstlerisches Gespür in die Architektur des Sommerschlosses einfließen. Begnadete Künstler, Musiker und Adlige waren gern gesehene Gäste in der königlichen Residenz und nachdem die beliebte Königin verstorben war, wurde das Schloss zu ihren Ehren umbenannt und für Besucher geöffnet.
Schloss Charlottenburg wurde während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt und musste renoviert werden. Heutzutage lädt der Schlossgarten zu Spaziergängen ein und die Wohnräume sowie die goldene Galerie lassen Schloss Charlottenburg in voller Pracht erstrahlen.

Spreewald

Das Venedig Brandenburgs: Der Spreewald
Dieses Naturhighlight, unweit von Berlin, lädt mit seiner abwechslungsreichen Landschaft vor allem aktive Besucher ein. Bei einer Paddeltour entlang der verschlungenen Kanäle oder einer ausgiebigen Wanderung können sich Jung und Alt in schönster Natur auspowern. Doch auch für gemütliche Stunden hat das UNESCO Biosphärenreservat Spreewald einiges zu bieten.
Bei einer entspannten Kahnfahrt durch den Spreewald fühlen sich Besucher wie im Venedig Urlaub und die traditionsreichen Städte Lübbenau und Lehde bringen Kulturinteressierten die Brauchtümer der Sorben nahe. Auch Radfahrer kommen auf den zahlreichen Rundwegen auf ihre Kosten und können auf dem Gurkenradweg entlang der berühmten Spreewald Gurkenfelder fahren.

Zoologischer Garten Berlin

Den Tag zur Nacht machen im Zoologischen Garten Berlin
Der älteste Zoo Deutschlands wartet mit über 20.000 verschiedenen Tiere auf. Im Schauaquarium können auf drei Etagen Fische, Reptilien, Amphibien und Insekten beobachtet werden. Als besonderes Highlight können die Flusspferde sogar unter Wasser beobachtet werden. Kinder lieben den Streichelzoo "Hans im Glück", der wie eine Bilderbuchszene gestaltet ist. Auf einer spannenden Nachtexpedition können im Zoologischen Garten Berlin nachtaktiven Tiere, wie Wüstenfüchse, Plumploris und Fledermäuse in Aktion erlebt werden. Im Nachttierhaus wird der Tag zur Nacht !

Museumsinsel

Weltkulturerbe inmitten der Spree - Die Museumsinsel
An der nördlichen Spitze der Spreeinsel im Stadtteil Berlin Mitte befindet sich die Berliner Museumsinsel. Der Komplex inmitten des historischen Zentrums der Hauptstadt gilt als eine der Geburtsstätten und Keimzellen der Berliner Museumslandschaft. Zu dem Komplex gehören neben dem Alten und dem Neuen Museum auch das Pergamonmuseum, die Alte Nationalgalerie und das Bode Museum. Mit diesen fünf Ausstellungen ist das Ensemble ein seit jeher beliebter Anlaufpunkt für Einheimische und Besucher. Darüber hinaus gehört die beliebte Sehenswürdigkeit seit Ende der 90er Jahre zum renommierten UNESCO-Weltkulturerbe.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Das neoromanische Bauwerk ist im bekannten Berliner Ortsteil Charlottenburg auf dem Breitscheidplatz gelegen und wurde in den Jahren 1891 bis 1895 erbaut. Die Turmruine der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche ist heute ein Mahnmal und Museum und gilt als international bekanntes Symbol des Berliner Westens. Jedoch wurde ein erheblicher Teil der berühmten Ruine noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts abgerissen sowie durch neue Gebäude inklusive einem erneuerten Kirchenbau ersetzt und ergänzt. Nichtsdestotrotz lockt die historische Stätte Jahr für Jahr zahlreiche Besucher aus aller Welt.

East Side Gallery

Kunstwerke entlang der Spree
Die in Friedrichshain gelegene East Side Gallery ist einer der prominentesten Plätze und Denkmäler der deutschen Hauptstadt. Auf dem umfangreichsten noch nicht zerstörten Stück der historischen Berliner Mauer verewigten sich Anfang des Jahres 1990 mehr als 115 nationale und internationale Künstler.
Die Open-Air-Gallerie zeigt rund 100 Gemälde, welche sich alle mit den historischen und politischen Geschehnissen rund um den Mauerfall befassen. Da sich diese Kunstwerke alle auf der dem ehemaligen Osten der Stadt zugewandten Seite der Berliner Mauer befinden, erhielt das kreative Denkmal den Namen East Side Gallery.

Brandenburger Tor

Mahnmal aus Sandstein an der ehemaligen Grenze - Das Brandenburger Tor steht heute wie kaum eine andere Sehenswürdigkeit für die Hauptstadt und ganz Deutschland und ziert so auch deutsche 10-, 20- und 50-Cent-Münzen. Das Tor wurde zwischen 1789 und 1793 aus Sandstein gefertigt und lässt sich damit der Epoche des deutschen Klassizismus zuordnen.
Als letztes von ehemals 18 verschiedenen Stadttoren ist es heute noch erhalten und wurde zuletzt Anfang des Jahrtausends umfassend restauriert. Heute wird das Wahrzeichen als bedeutendes Symbol der Wiedervereinigung, der Freiheit und der Demokratie verstanden, wohingegen es bis zum Fall des Eisernen Vorhangs nicht nur die Grenze zwischen Ost und West, sondern auch zwischen dem Warschauer Pakt und der NATO darstellte.


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