Cusco

Perus Mittelpunkt der Welt

Kategorien: Cusco Peru

In der Mitte der Anden gelegen, befindet sich Cusco auf einer Höhe von 3.416 Metern. Die UNESCO-Welterbestätte mit ihren rund 350.000 Einwohnern ist eine Touristenattraktion. Die berühmten Ruinen von Machu Picchu sind nur 75 Kilometer von der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reiches entfernt. Auch heute noch können Besucher in Cusco den Zauber des mächtigen Inka-Reiches spüren. Für die Nachfahren der indigenen Völker Südamerikas hat die um 1200 gegründete Stadt immer noch Bedeutung als Zentrum des Universums.
Cusco - Plaza de Armas© cge2010 / Fotolia

Touristen erleben dieses kosmopolitische, bunte und facettenreiche Reiseziel. Vor allem die Plaza de Armas ist charakteristisch für die Metropole. Hier fanden früher Versammlungen und Festivitäten statt. Jeden Sonntag präsentiert sich der beeindruckende Hauptplatz von Cusco mit einer Flaggenzeremonie. Der Inca Plaza ist umgeben von spanischer Kolonialarchitektur und Steinarkaden mit Geschäften und Restaurants. Das Erscheinungsbild der Plaza de Armas de Cusco wird durch die monumentale Kathedrale bestimmt.

Mit 8 Altären ist sie eine der größten Kirchen des Kontinents. Der Innenraum glänzt mit einem silbernen Hochaltar und kunstvollem Chorgestühl. Die Mitte des Hauptplatzes ist mit einem Brunnen geschmückt. Auf der Spitze steht eine goldene Statue des Herrschers Pachacutec. Er ließ das Stadtzentrum von Cusco in Form eines Pumas bauen. Die Barockkirche Iglesia La Companía de Jesús gilt als der schönste Sakralbau an der Plaza de Armas. Wer hier auf den Glockenturm steigt, wird mit einem herrlichen Blick auf die Stadt belohnt.

In der Nähe des Hauptplatzes befand sich der Coricancha-Sonnentempel in Cusco. Die Inkas nutzten diesen heiligen Ort für Krönungen, Hochzeiten und Beerdigungen. Der Überlieferung nach waren die ehrwürdigen Hallen mit Gold, Silber und Platin geschmückt. Nach der Eroberung von Cusco durch die Spanier wurde das Heiligtum zerstört und das Kloster Santo Domingo auf seinen alten Mauern errichtet. Die Überreste des Templo del Sol können heute im Coricancha-Museum bewundert werden.

Für viele Reisende nach Peru gilt Cusco als die schönste Stadt des Landes. In den geschichtsträchtigen Straßen, wie Hatun Romiyoc, kann man die Maurerkunst der Inkas bewundern. In der Vergangenheit kamen die Bauherren ohne Mörtel und Lehm aus. Bei der erdbebensicheren Bauweise wurden die polierten Steinblöcke perfekt ineinander verkeilt. In Cusco gibt es viele Ausstellungen, die archäologische Funde, regionale Handwerkskunst und zeitgenössische Kunst präsentieren.
Cusco - In Bergen von Peru© aharond / Fotolia

Die Besucher begeben sich auf eine unvergessliche Reise ins Planetarium. Nur ein paar Schritte vom Stadtzentrum entfernt, soll das Observatorium eines der originellsten auf dem Planeten sein. Die Statue von Jesus Cristo Blanco, 8 Meter hoch, ist ein Symbol von Cusco, das sich über die Altstadt erhebt. Besonders stimmungsvoll ist der Stadtteil San Blas. Der Markt von San Pedro ist ein sehr lebendiger Ort. Die Festung von Sacsayhuamán ist eine wichtige Stätte.

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