Cusco

Perus Nabel der Welt

Kategorien: Cusco Peru

Inmitten des Andenhochlandes befindet sich Cusco auf 3.416 Metern Höhe. Das UNESCO-Weltkulturerbe mit rund 350.000 Einwohnern ist ein Touristenmagnet. Von der einstigen Hauptstadt des Inkareiches liegt die berühmte Ruinenstätte Machu Picchu nur 75 Kilometer entfernt. Bis heute spüren Besucher in Cusco die Magie des mächtigen Inkareiches. Für die Nachfahren der Ureinwohner Südamerikas hat die um 1200 gegründete Stadt noch immer eine Bedeutung als Zentrum des Universums.
Cusco - Kathedrale © Pakhnyushchyy / Fotolia

Touristen erleben das Reiseziel weltoffen, bunt und facettenreich. Vor allem die Plaza de Armas ist prägend für die Metropole. Hier fanden einst Versammlungen und Feierlichkeiten statt. Jeden Sonntag präsentiert sich der eindrucksvolle Hauptplatz von Cusco mit einer Fahnenzeremonie. Der Große Inka-Platz ist von spanischer Kolonialarchitektur und steinernen Arkaden mit Geschäften und Restaurants umgeben. Das Erscheinungsbild am Plaza de Armas in Cusco bestimmt die monumentale Kathedrale.

Mit 8 Altären gehört sie zu den größten Kirchen des Kontinents. Ihr Inneres erstrahlt mit silbernem Hochaltar und kunstvollem Chorgestühl. Die Mitte des Hauptplatzes ziert ein Springbrunnen. Auf ihm ist eine goldene Statue von Herrscher Pachacutec zu sehen. Er ließ das Stadtzentrum von Cusco in Form eines Pumas errichten. Die Barockkirche Iglesia La Companía de Jesús gilt als schönster Sakralbau am Plaza de Armas. Wer hier den Glockenturm besteigt, wird mit einem grandiosen Ausblick über die Stadt belohnt.

In Nähe zum Hauptplatz befand sich der Sonnentempel Coricancha in Cusco. Den Inkas diente der heilige Ort für Krönungen, Hochzeiten und Bestattungen. Überlieferungen zufolge sollen die ehrwürdigen Hallen mit Gold, Silber und Platin ausgestattet gewesen sein. Nach der Eroberung von Cusco durch Spanien wurde das Heiligtum zerstört und auf den einstigen Mauern das Kloster Santo Domingo erbaut. Die Überreste des Templo del Sol sind heute im Coricancha-Museum zu bewundern.

Für viele Peru-Reisende gilt Cusco als schönste Stadt des Landes. In geschichtsträchtigen Straßen wie Hatun Romiyoc ist die Mauerkunst der Inkas zu bewundern. Einst kamen die Bauherren ohne Mörtel und Lehm aus. Bei der erdbebensicheren Bauweise wurden geschliffene Steinquader perfekt ineinander verkeilt. Cusco besitzt zahlreiche Ausstellungen, die archäologische Funde, regionales Kunsthandwerk und zeitgenössische Kunst zeigen.
Cusco - Plaza de Armas© cge2010 / Fotolia

Auf eine unvergessliche Reise begeben sich Besucher im Planetarium. Nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt, soll das Observatorium zu den Originellsten der Erde gehören. Mit der 8 Meter hohen Jesus Statue Cristo Blanco erhebt sich ein Wahrzeichen von Cusco über der Altstadt. Das Stadtviertel San Blas ist besonders stimmungsvoll. Quirlig geht es auf dem San Pedro Markt zu. Eine bedeutende Sehenswürdigkeit ist die Festung Sacsayhuamán.

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