Frankfurt

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Frankfurt, die vielseitige Metropole am Main
Die Metropole Frankfurt in Hessen ist in Deutschland in erster Linie als Sitz von unzähligen Banken bekannt. Der Spitzname "Mainhattan" geht genau auf diesen Umstand zurück, da die Großstadt in Hessen als heimliche Hauptstadt des Kapitalmarktes in Deutschland gilt. Dieser Ruf wird jedoch der Stadt nicht vollumfänglich gerecht, da es in Frankfurt weitaus mehr zu sehen gibt als blosse Wolkenkratzer und Banken.
Frankfurt - Mittig der Gerechtigkeitsbrunnen© Branko Srot / Fotolia

Altehrwürdige Architektur
Das Stadtbild von Mainhattan wird natürlich in erster Linie durch die Wolkenkratzer wie beispielsweise den Maintower bestimmt, doch finden sich auch zahlreiche geschichtsträchtige Gebäude wie der Frankfurter Römer. Das Rathaus mit seinem berühmten Balkon, auf welchem für gewöhnlich die deutschen Nationalmannschaften ihre Trophäen der jubelnden Masse präsentieren und gemeinschaftlich den Erfolg mit der Bevölkerung feiern, ist eine ganz besondere Sehenswürdigkeit in Frankfurt.

Der Römer ist jeden Tag geöffndet und bildet sozusagen einen regelrechten Touristenmagneten. Wer sich für geschichtsträchtige Gebäude interessiert sollte in Frankfurt seine Schritte auch zum Goethe-Haus lenken. Das Haus, in dem der berühmte deutsche Dichter Goethe geboren wurde und aufwuchs, ist heute ein Ausstellungsgebäude zur Goethe-Thematik. Hier wird Geschichte lebendig und die Besucher können sehr viel Wissenswertes über Goethe lernen.

Die Zentrale des Kapitalismus
Wie kaum ein anderes Gebäude in Frankfurt steht der Maintower als Sinnbild des Kapitalismus. Verwunderlich ist dieser Umstand sicherlich nicht, da die Landesbank Hessen-Thüringen einer der Hauptmieter des Gebäudes ist. Die reine Nutzung des Maintowers ist jedoch nicht ausschliesslich Banken oder Medienanstalten vorbehalten, auch Besucher der Stadt Frankfurt können dieses imposante Gebäude besichtigen und auf einer der beiden Aussichtsplattformen in 200 Metern Höhe einen atemberaubenden Blick über ganz Frankfurt erhalten.

Der Maintower hat eine Gesamthöhe von 240 Metern und kostete mit seinem postmodernen Architekturstil eine Gesamtsumme von 350.000.000 Euro. Definitiv ist der Maintower ein Gebäude, welches der geneigte Besucher von Frankfurt gesehen haben muss.

Selbstverständlich hat Mainhattan auch für Naturfreunde einiges zu bieten. Der botanische Palmengarten ist enorm weitläufig und bietet auf einer Gesamtfläche von 22 ha enorm viele Pflanzenarten in einer äusserst liebevoll gestalteten Umgebung. Wem der Sinn eher nach kirchlicher Architektur steht kann in Frankfurt auch den St. Bartholomäus Kaiserdom besuchen und sich von der gotischen Architektur beeindrucken lassen.
Frankfurt - Weihnachtsmarkt© Mapics / Fotolia

Neben dem Dom, der als zweites heimliches Wahrzeichen der Stadt Frankfurt gilt, ist auch die eiserne Brücke "eiserner Stieg" eine sehr beeindruckende Sehenwürdigkeit. Die eiserne Fußgängerbrücke führt über den Main so dass Besucher der Stadt Frankfurt von hier aus auch einen herrlichen Spaziergang am Mainufer unternehmen können.

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Wo befindet sich Frankfurt


Empfehlungen & Tipps

Römerberg

Ein Platz für alle - der Römerberg
Wer nach Frankfurt am Main kommt, sollte natürlich auch den Römerberg gesehen haben. Dies ist nicht nur der Rathausplatz, sondern seit dem Mittelalter das Zentrum der alten Stadt Frankfurt am Main. Den Namen hat der Platz von dem Haus >Zum Römer<. Dies ist seit dem 15. Jahrhundert das Frankfurter Rathaus. Der Platz war immer schon der Ort in Frankfurt am Main, an dem wichtige Veranstaltungen stattfanden. Hierzu gehörten die Kaiserkrönungen und die Frankfurter Messen ebenso wie der Frankfurter Weihnachtsmarkt. Aber auch die deutsche Fußballnationalmannschaft wurde jedes Mal von einer jubelnden Menge am Römerberg empfangen, wenn sie nach dem Sieg in einem wichtigen Turnier nach Frankfurt am Main zurückkehrte.

Palmengarten Frankfurt

Eine exotische Landschaft und ein Wasserfall - dies ist der Palmengarten Frankfurt
Naturliebhaber, die nach Frankfurt am Main kommen, sollten sich einen anderen interessanten Ort ebenfalls nicht entgehen lassen. Gemeint ist der Palmengarten Frankfurt. Die Parkanlage, in der diese Oase in der Stadt seinen Platz gefunden hat, ist ungefähr 20 Hektar groß. In riesigen Gewächshäusern können Besucher Blumenwelten betrachten, die in verschiedenen Klimazonen zu Hause sind. Viele der Palmen, die dort zu bestaunen sind, sind über einhundert Jahre alt. Zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen sorgen überdies für ein vielfältiges Programm im Palmengarten Frankfurt.

Senckenberg Museum

Hier ist die Natur zu Hause - Senckenberg Museum
Das das größte Naturkundemuseum in Frankfurt am Main ist das Senckenberg Museum. Hier wird nicht nur die Stationen der Entwicklung des Lebens dargestellt, sondern es wird auch erklärt, wie die Erde sich in den vielen Millionen Jahren ihres Bestehens verändert hat. Die Dinosaurier Skelette und Nachbildungen sind besonders hervorzuheben. Außerdem werden den Besuchern die neusten Ergebnisse aus dem Bereich der Naturwissenschaften nahe gebracht. Ergänzend können sie Sonderausstellungen zu ständig wechselnden Themen besuchen. Vorträge und Events runden den Aufenthalt im Senckenberg Museum ab. Öffentliche Familienführungen finden samstags um 15:00 Uhr oder jeden Sonn- und Feiertag ab 11:00 Uhr statt.

Städel Museum

Es steht schon über 200 Jahre - das Städel Museum
Frankfurt am Main verfügt über eine besondere Galerie - das Städel Museum. Als Johann Friedrich Städel 1815 sein Testament niederschrieb, verfügte er als erster deutscher Bürger die Stiftung eines Kunstmuseums. Hier hatte er eine umfangreiche Kunst- und Büchersammlung abgelegt, die nach seinem Tod den Frankfurter Bürgern als Kunstschule und Museum zur Verfügung stehen sollte. Nachdem die Räumlichkeiten von Städels Domizil zu klein wurden, zog das Städel Museum 1833 in den nahegelegenen Palais des Thurn um. Die Kunstschätze befinden sich heute im ersten Stock. Besucher sind vor allem fasziniert von der Zeitreise in das 19. Jahrhundert, die sie per Virtual-Reality-Brille antreten können.

Kaiserdom St. Bartholomäus

Die größte Kirche der Stadt - der Kaiserdom St. Bartholomäus
Die Geschichte des Kaiserdoms in Frankfurt am Main begann im 7. Jahrhundert. Aus den Ruinen einer merowingischen Kapelle errichten die Karolinger ein Gotteshaus. Am westlichen Eingang des Doms deutet eine Sandsteinplatte auf das Grab eines Mädchens, das hier beigesetzt wurde. Im Mittelalter residierte hier der kaiserliche Domstift St. Bartholomäus. Später war der Kaiserdom St. Bartholomäus der Sitz der Deutschen Könige. Ab 1562 ließen sich hier die römischen Kaiser krönen. In dem Dom ist eine Schädelreliquie aufbewahrt, der dem heiligen Apostel St. Bartholomäus gehört haben soll. Ihm verdankt die der Kaiserdom St. Bartholomäus seinen heutigen Namen.


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