Monte-Carlo

Glamour großer Tradition

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Monte-Carlo: Glamour und Glitzer mit einer großen Tradition
"Der Ball rollt" und "nichts geht mehr" - "rien ne va plus". Das sind wohl die Ausdrücke, die man am meisten mit Monte-Carlo verbindet, dem Hafen der Reichen und Schönen an der französischen Riviera. Denn das Casino de Monte-Carlo ist das wohl berühmteste und auch das glamouröseste des Glamourstaates Monaco. Aber auch für Besucher, die ihr Geld nicht im Casino verlieren wollen, hat Monte-Carlo einiges zu bieten.
Monte-Carlo - Blick auf den Hafen von Monte-Carlo© Boris Stroujko / Fotolia

700 Jahre Grimaldi-Tradition
Als die Familie Grimaldi vor 700 Jahren die ehemalige Seefestung übernahm, war nicht abzusehen, dass der Felsen, auf dem heute das fürstliche Schloss und die Altstadt stehen, eines Tages zu einem der glamourösesten Orte der Welt werden würde, an dem sich die Schönen, die Reichen und die Stars tummeln.

Jahrhundertelang rühmten sich die Grimaldis, deren Vorfahren es durch eine List schafften, die alte Festung zu erobern, als "den schönsten, reichsten und sternenreichsten Ort der Welt". Erst im 19. Jahrhundert zwang die Geldnot den damaligen Fürsten, dem Bau eines Casinos zuzustimmen. Fürst Rainier wagte den letzten Schritt erst in den 1950er Jahren - unterstützt von seiner Frau, der Filmschauspielerin Grace Kelly.

Die Altstadt

Die malerische Altstadt von Monte Carlo ist nur ein kleiner Teil des Stadtstaates Monaco. Es ist der historische Kern des Gebietes, der sich im Laufe der Zeit durch Aufschüttungen leicht vergrößert hat. Und während sich am Hafen ein riesiger Wohnblock an den anderen reiht, atmet man in der Altstadt, im fürstlichen Palast der Grimaldis, Geschichte. Hier leben auch die echten Monegassen, von denen es nur etwa 40.000 gibt.

Beeindruckend ist nicht nur der fürstliche Palast, sondern auch die Kathedrale der Unbefleckten Jungfrau. In den engen Kopfsteinpflasterstraßen finden Sie Souvenirläden und Bistros und es gibt sogar einen Bauernmarkt. Zum fürstlichen Schloss gehört der wunderschöne botanische Garten, der auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Die mondänen Dinge von Monte Carlo sind ganz anders als in der weiter entfernten Altstadt - beim Casino und am Hafen. Autoliebhaber kommen hier auch außerhalb des Grand Prix und der Rallye Monte Carlo voll auf ihre Kosten, denn an jeder Ecke parkt eine Luxuslimousine oder ein Supersportwagen. Die Grimaldis waren auch schon immer Autoliebhaber, wovon Sie sich in der fürstlichen Oldtimersammlung überzeugen können, die Fürst Rainier angelegt hat.

Natürlich auch im Hafen: Die Yachten reihen sich aneinander, die Dienerschaft in Livree wartet darauf, die reichen Damen und Herren zu bedienen. Häufiger als in anderen Städten haben es die Hubschrauber eilig, die oft direkt vom Schiff aus starten, um ihre feudale Kundschaft am nahe gelegenen Flughafen von Nizza abzuholen.
Monte-Carlo - Blick auf die Strandpromenade beim Sonnenuntergang© grutfrut / Fotolia

Wer heute denkt, dass Monte Carlo für Normalverdiener unerschwinglich ist, der irrt. Natürlich empfiehlt es sich für Leute mit einem großen Geldbeutel, einen Teller Fisch und eine Flasche Wein in einem der Restaurants im Hafen zu bestellen oder ein Zimmer in einem der Luxushotels zu buchen. Es gibt aber auch günstigere und komfortable Unterkünfte und Restaurants, die Essen zu vernünftigen Preisen anbieten. Einer Reise nach Monte Carlo steht also nichts mehr im Wege.

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