Venedig in Corona Zeiten

Ein Reisebericht mit Maske

Kategorien: Venedig Italien

Ein Klassiker! Urlaub an der oberen Adria! Die Strände locken und am Abend Aktion in den Fußgängerzonen von Jesolo, Bibione, Caorle oder Lignano. Egal ob man 1 Woche oder länger bleibt, ein oder zwei Tage regnet es zumindest. Egal, die Haut ist happy über die Sonnenpause und die Städte in der Nähe bieten Sightseeing und Shopping im Überfluss. Eigentlich wollten wir heuer Padua besuchen, aber die Coronabedingte Touristenflaute hat uns mal wieder Lust auf die Lagunenstadt Venedig gemacht.

Wie erwartet angenehme Menschenmengen
Endlich mal die Seufzerbrücke in Ruhe ansehen ohne unzählige Selfiesticks im Blickfeld und die Ponte della Paglia venezia ohne Menschenmaßen zu überqueren ist schon eine verlockende Aussicht. Es gibt mehrere Möglichkeiten nach Venedig zu kommen. Es gibt Fähren von Punta Sabbioni oder Fusina oder man nimmt das Auto und stellt sich für rund 20 Euro in das berühmte Troncetto Parkhaus. Wir haben uns für Troncetto entschieden und sind von dort mit der Vaparetto, dem meiner Meinung nach besten Verkehrsmittel der Stadt, in Richtung San Marco geschippert.

Ungestörte freie Deckplätze am Schiff
Am Schiff waren sogar Deckplätze frei und so konnten wir ungestört die Fahrt über den relativ leeren Canale Grande genießen. So richtig ungestört nicht, denn auch an Deck wurden wir sehr höflich aber doch deutlich von der Crew aufgefordert den Mund Nasenschutz über die Nase zu ziehen. An der Rialtobrücke sind wir ausgestiegen und konnte diese ohne große Gedränge überqueren. An der Spitze der Brücke war dann doch einiges los aber im Großen und Ganzen fehlen gefühlt 50 % der Besucher was das Flanieren durch die engen Gassen der Altstadt sehr angenehm macht.

Es fehlen vor allem die Touristen aus Übersee. Und so sehr es mich immer beeindruckt hat, die großen Kreuzfahrtschiffe durch die Lagune gleiten zu sehen empfinde ich es angenehm. Als sehe ich die Stadt das erste Mal. So ohne Gedränge. In den Cafes und Restaurants sind im Pandemie Jahr 2020 leicht Sitzplätze zu bekommen aber die Venezianer sehen das locker. Ich glaube dass diese Menschen trotz wirtschaftlicher Probleme auch mal froh sind über eine „Saison light“.

Jede Menge Sehenswürdigkeiten
So entspannt sind wir durch die Stadt spaziert. Vorbei an den Geschäften und Eissalons, den chinesischen Ramschläden neben alteingesessenen Manufakturen, den modernen Restaurants und Fressständen. Gleich wie die Jahre zuvor. Vielleicht dieses Jahr etwas entspannter als sonst. Doch vor der Seufzerbrücke war der gleiche Touristenauflauf wie immer.

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